EDU Kanton Bern

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Familie

weil verlässliche Werte wieder «in» sind

  • Die traditionelle Familie ist nach wie vor der Idealfall.
  • Wir unterstützen jedoch auch die Einelternfamilie in ihrer verantwortungsvollen Aufgabe.
  • Die Erziehung ist primär die Aufgabe der Eltern.
  • Die Familie ist der Grundpfeiler unseres Staatswesens.
  • Wir setzen uns für familienfreundliche Strukturen und für die Förderung der privaten Kinderbetreuung durch finanzielle Anreize ein.

Das Zueinander von Mann und Frau ist die Form, wie der Mensch Gott treffend in dieser Welt abbildet. Die Familie ist die Grundzelle des Staates.

In ihr werden zentrale Werte vermittelt, die schliesslich unser Land prägen. Deshalb ist das Wohl der Jugend ebenso wie die Würde des Alters zu beachten. Gesunde Familien dienen beidem. Sie sind vermehrt zu fördern, statt sie gegenüber alternativen Partnerschaftsformen zu benachteiligen.

Gleichberechtigung bedeutet für uns, dass jede Person, unabhängig vom Geschlecht, das Recht auf freie Entfaltung hat.

Familien mit Kindern sind ein Gewinn, eine 1A-Investition in die Zukunft und kein Armutsrisiko. Gesetze sollen auf Familienverträglichkeit geprüft werden, vor allem bei Sozialversicherungen und Steuern. Die unbezahlte, aber unbezahlbare Erziehungsarbeit muss bei der Altersvorsorge angerechnet werden.

 

Drogen

Wir wollen den Missbrauch von Alkohol, Tabak und Betäubungsmitteln eindämmen. Wir setzen in unserer Politik primär auf die Stärkung der Eigenverantwortung und die Hilfe zur Selbsthilfe. Abstinenz soll durch Prävention, Therapie und Repression erreicht werden.

Wir treten dafür ein, dass der Rechtsstaat auf Gebieten, wo er angeschlagen ist, sei es durch Drogenmissbrauch, Vandalismus, Kriminalität, wieder hergestellt wird. Frauen, Kinder und ältere Menschen sollen sich frei und ohne Angst bewegen können.

 

Gesundheitspolitik

Gesundheitspolitik soll Leid mindern, ohne den utopischen Anspruch auf eine Leid freie Welt zu verfolgen. Körperliche und geistige Gesundheit sind ein hohes Lebensgut. Ausgehend von den Voraussetzungen jedes Einzelnen wollen wir fördern, was möglich ist. Der verantwortungsvolle Einsatz der finanziellen Mittel, entsprechend der jeweiligen Situation, ist Pflicht.

Gesundheitspolitik soll dazu beitragen, Krankheiten zu verhüten. Wir setzen daher auf die Weiterentwicklung der Vorsorge und der Gesundheitserziehung. Die Erhaltung der Gesundheit liegt vorrangig in der Verantwortung des Einzelnen.

Abtreibung und embryonale Stammzellenforschung betrachten wir als Mord am ungeborenen Kind. Es wird nicht nur ein Leben ausgelöscht, sondern mit ihm auch die Generationen, die aus ihm hätten entstehen können. Die Keimbahnen des Menschen sind Tabu. Seelisch und materiell berängten Müttern ist beizustehen.

 

Sozialpolitik

In der Familie soll beginnen, was zum Wohl der Gesellschaft führt. Wohlergehen für den Einzelnen heisst nach Geist, Seele und Leib in ein soziales Netz eingebettet zu sein. Deshalb gilt der Grundsatz: Primär der Familie Hilfe zur Selbsthilfe gewähren, sekundär als Gesellschaft der Familie durch Sozial- und Gesundheitswesen beistehen.

Unsere Sozialordnung beruht zu einem erheblichen Teil auf der Solidarität zwischen den Generationen. Angesichts der tiefgreifenden demographischen Veränderungen dürfen wir diesen Generationenvertrag nicht überbelasten.

Wir setzen uns dafür ein, dass jeder arbeiten kann und eine gerechte Entlöhnung empfängt. Lohn für Arbeit ist besser als Sozialhilfe empfangen.

Familie

Nos enfants sont des cibles permanentes

Die höheren Kinderzulagen werden ausgerichtet

Seit 1. Januar 2009 erhalten alle Eltern die höheren Kinderzulagen. Für die Kinder bis 16 Jahren werden Fr. 230.00 und für Jugendliche ab 16 Jahren werden Fr. 290.00 ausbezahlt. Der Kanton bezahlt zusätzlich eine Betreuungszulage an die Familien.

Die Grossratsfraktion der EDU war massgeblich an dieser verbesserten Situation beteiligt.