EDU Kanton Bern
Home > Aktuell > Aus dem Grossrat > Wer macht was?

Mandate und Vorstösse

Verzeichnis

  • Personalien
  • Mandatszeit im Grossen Rat
  • Eingereichte Vorstösse
  • Interessensbindungen bei den amtierenden Grossratsmitgliedern

Zur Übersicht "Mitgliedersuche" für die EDU ab 01.06.2006, von der Staatskanzlei des Kantons Bern

Wer macht was?

Im Grossrat und in den Fraktionen sind die Ämter und Aufgaben nun verteilt. Die EDU ist in drei Kommissionen vertreten. Viel Beachtung fanden die Neubesetzungen im Vizepräsidium, in der Bildungs- und in der Baukommission des Grossen Rates.

 

Quelle: Standpunkt Nr. 7/8 | 2014

 

Wahlen mit denkbar knappen Resultaten

Die Besetzung des Vizepräsidiums sowie zweier Kommissionsvorsitze stellte den neu zusammengesetzten Grossen Rat vor eine erste Herausforderung.

Der Start in die Legislatur 2014-2018 des neu gewählten Berner Parlaments war ein Wahlmarathon. Bei der Besetzung der verschiedenen Präsidien waren nicht alle Vorgeschlagenen unbestritten. Gleich zu Beginn wurde die Wahl des zweiten Vizepräsidenten des Grossen Rates auf die zweite Sessionswoche vertagt. Der Grund: Die FDP-Fraktion nominierte mit dem Thuner Carlos Reinhart einen neu gewählten Grossrat. Dies war nicht allen Fraktionen genehm. Nach einer «Kennenlernrunde» bei den Fraktionen schaffte der FDP-Mann die Wahl dann doch mit 76 Stimmen, bei einem absoluten Mehr von 76 Stimmen!

Erstmals waren auch die Präsidien für die fünf neugeschaffenen Sachbereichskommissionen zu wählen. Bei zwei Kommissionen waren die Präsidien bestritten und für die Kommission für Staatspolitik und Aussenbeziehung (SAK) lag keine Nomination vor. Die Präsidien für die Sicherheitskommission (SiK) und Gesundheits- und Sozialkommission (GSoK) waren unbestritten.

 

Kampfwahl

Das Präsidium für die Bau-, Energie-, Verkehrs- und Raumplanungskommission (BaK), ein Wunschpräsidium der SVP, wurde von den Grünen ebenfalls beansprucht. Eine Einigung unter Fraktionen kam nicht zustande. In einer spannenden Kampfwahl zwischen Gerhard Fischer (SVP) und Blaise Kropf (Grüne) wurde erst im zweiten Wahlgang entschieden. Blaise Kropf wurde mit 76 zu 75 Stimmen gewählt. Das Brisante am Resultat war, dass bei 85 möglichen bürgerlichen Stimmen (SVP, FDP, BDP und EDU) nicht alle Gerhard Fischer wählten. Einzelne aus der BDP waren ausgeschert und wählten zum Teil den Kandidaten der Grünen oder gaben keine Stimme ab.

Die SP-Fraktion hatte für das Präsidium der Bildungskommission (BiK) Roland Näf, Lehrer und Schulleiter vorgeschlagen. Dieser passte den Bürgerlichen nicht, hatte Näf doch als SP-Fraktionspräsident in der vergangenen Legislatur oft polarisiert. Gegen den Willen der SP-Fraktion empfahlen die Bürgerlichen die Burgdorfer Stadtpräsidentin Elisabet Zäch. Die allseits geschätzte SP-Politikerin machte dann auch das Rennen im ersten Wahlgang mit 92 Stimmen, Näf erhielt 56 Stimmen. Die Präsidien der drei Oberaufsichtskommissionen, Finanzkommission (FIKO), Geschäftsprüfungskommission (GPK) und Justizkommission (JUKO) waren unbestritten.

 

EDU hat drei Kommissionssitze

Die EDU-Fraktion hat gemäss dem neuen Grossratsgesetz Anspruch auf einen Sitz in einer der drei Oberaufsichtskommissionen und zwei Sitze in einer der fünf Sachbereichskommissionen. In die Finanzkommission wurde Johann Ulrich Grädel, Huttwil, gewählt, in die Sicherheitskommission Ernst Tanner, Ranflüh und in die Gesundheits- und Sozialkommission Alfred Schneiter, Thierachern.

 

Alfred Schneiter, Grossrat, Fraktionspräsident